Toskana
Im Rausch der Aromen
Für jeden
Feinschmecker ist die Toskana ein Schlaraffenland, und daher laden wir Sie zu einem
umfangreichen kulinarischen Streifzug durch diese herrliche Region ein.
Florenz:
Hauptstadt der Renaissance |
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Mit
dem üppig-barocken Florenz gehört die Toskana zweifellos zu den kulturell aufregendsten
Regionen Europas. Ein Toskana-Trip wäre kaum vollständig ohne Ponte Vecchio,
Michelangelos David oder den Dom in Florenz. Die schrägste Architektenleistung ist jedoch
zweifellos der Schiefe Turm von Pisa. Wer die denkmalgeschützte Fehlkonstruktion nicht
auslassen möchte, beginnt seinen Streifzug vielleicht dort im äußersten Nordwesten der
Provinz. Die Stadt selbst allerdings ist kaum tagesfüllend, so daß sich die Weiterreise
nach Osten anbietet. |
Chianti
Das rubinrote Herz der Toskana |
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Südlich
von Florenz ungefähr bis hinunter nach Siena erstreckt sich das Chianti-Gebiet. In den
flachen Tälern und an den sanft ansteigenden Hügeln wachsen die Sangiolvese-Trauben, aus
denen der Wein überwiegend gemacht wird. Auch wenn der Chianti Classico, der früher
synonym für Toskana und mediterrane Leichtigkeit stand, harte Konkurrenz im eigenen Lager
aus Montepulciano und Moltacino bekommen hat, finden sich im Chianti noch heute
Geheimtips, große Weine und die viel gepriesenen "Super-Toskaner". |
San Gimignano
Das Paradies des Vernaccia |
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Weißwein
aus der Toskana gehört nicht gerade zu der Art von Getränk, bei dessen Name Weinkennern
das Wasser im Mund zusammenläuft. Zu widrig ist das Klima, und die Böden sind auch
nichts für die weißen Rebsorten. Außer auf den Sandsteinhügeln um San Gimignano. Das
haben die Toskaner schon vor 700 Jahren erkannt und den Vernaccia di San Gimignano vor
allen Modetrauben, die das schnelle Geld versprachen, gerettet. Die leichten Weißen aus
San Gimignano sind heute weltbekannt. |
Arezzo und Umland
Der wilde Osten |
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In
der Gegend um die Stadt Arezzo, die in Italien für ihre Antiquitätenmärkte berühmt
ist, sieht man weniger Deutsche, Engländer und Amerikaner als anderswo. Die Einheimischen
selbst nennen das Gebiet Toscana minore, die kleine Toskana, die erst vor einigen Jahren
mit einer Schnellstraße in direkten Kontakt mit dem Rest des Landes trat.
Genau die richtige Gelegenheit, um die Küche auf dem Land kennenzulernen.
Denn Toskana ist nicht überall bistecca fiorentina und Rinderbraten, Hasen, Geflügel und
Wild - Tiere, die man vor Ort findet - stehen auf dem dörflichen Speisezettel und viel,
viel Gemüse. Dafür spielt Pasta so gut wie keine Rolle. Statt dessen werden Brot und
Suppen gereicht. Hier ist die ribollita zu Hause, eine Bohnensuppe mit Brotscheiben, eines
der typischsten Gerichte der Toskana.
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Siena und der Süden
Lebendes Mittelalter und etruskische Totenstädte |

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Siena
ist die zweitgrößte Stadt der Toskana. Nicht mit so spektakulären Kunstsammlungen und
Baudenkmälern ausgestattet wie die Hauptstadt. Aber der historische Stadtkern ist groß
und original. Ohne die barocke Pracht von Florenz, aber mit dichter Atmosphäre. Hier
stehen die Besucher nicht in Viererreihen Schlange - sondern sitzen auf der Piazza beim
Kaffee. Das macht Siena so liebenswert. Man muß sich Zeit nehmen. Ein Nachmittag ist zu
wenig. Und am besten, man beginnt den Trip in die Geschichte schon im Hotel. Etwas
außerhalb im Grünen, aber doch nur zwei Kilometer von der Piazza del Campo, liegt
Certosa di Maggiano.
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